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Lust und Sexualität im Alter

Der Wunsch nach Sex, Intimität und Körperkontakt bleibt bei den meisten Menschen bis ins hohe Alter erhalten.  Es ist ein Lebenselixier, das nicht nur Glücksgefühle hervorruft, sondern auch für den Erhalt einer psychischen und physischen Gesundheit sorgt.

 

Sex im Alter hat kein Ablaufdatum, aber natürlich verändert sich die Sexualität in Abhängigkeit von Alter, Erkrankung, Medikamenten und ganz wichtig den Hormonen!

 

Er braucht länger, um erregt zu sein genauso wie sie. Ein Orgasmus ist nicht der Regelfall. Wenn das sexuelle Interesse schwindet und die Erregung schwer aufrechtzuerhalten ist, kann das ein Hinweis auf einen niedrigen Testosteronspiegel sein. Das gilt für Mann und Frau.

 

Auch wenn die Lust auf den anderen bleibt, kann es  mit der Umsetzung schwieriger werden. Er kann nicht mehr so wie früher. Nicht so oft, nicht so fest, nicht so kraftvoll.  Sie spürt, dass ihr der Lustantrieb  fehlt. Ist die Scheide zu trocken (Östrogenmangel), verursacht  das Eindringen des Penis Schmerzen und der Geschlechtsakt wird nur wenig lustvoll erlebt. Östrogene und Testosteron  haben auch Einfluss auf die Stimmung, genauso wie ihr Vorläuferhormon das DHEA (Dehydroepiandrosteron). Stimmt der Haushalt nicht und kippt die Stimmung, trägt das nicht zur sexuellen Erregung bei.

 

Wichtige Hormone sind auch das Serotonin für das Glücksgefühl, das Oxytocin für die emotionale Bindung, das Melatonin für die ausreichende Produktion von Geschlechtshormonen, das Dopamin als Impulsgeber für das Verlangen, und viele andere.

 

Alle Botenstoffe und Hormone zusammen können  in ihrem sensiblen Zusammenspiel für ein erfülltes Liebesleben sorgen. Zum Einsatz kommen bioidentische Hormone, pflanzliche Hormone sogenannte Phytohormone, und diverse Phytostoffe als Aphrodisiaka wie Maca, Gingko, Ginseng, Bockshornklee, Lavendel etc. sowie Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente.

 

Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt, veranlassen sie eine Blutanalyse mit Hormonprofil. Die Entscheidung mit welchen Therapeutika Sie dann, Störfaktoren und Lustkiller bekämpfen, liegt bei Ihnen.

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