Nur ängstlich oder krank? Fünf Symptome, die auf eine Angststörung hinweisen

Angst gehört wie Lust, Wut und Freude zu den Grundgefühlen des Menschen. Angst ist für das Überleben entscheidend. Wer Angst hat, verhält sich in kritischen Situationen entweder besonders aufmerksam und vorsichtig oder er begibt sich erst gar nicht in Gefahr.

Es ist ebenfalls bekannt, dass Angst und Panikattacken in den Wechseljahren auftauchen. Insbesondere die hormonellen Veränderungen sind dafür die Auslöser. Die Wechseljahre sind für viele Frauen auch eine Zeit, in der sie seelischen Belastungen ausgesetzt sind.

 

Fünf typische Symptome

 

Im Folgenden liste ich fünf typische Symptome einer Angststörung auf.

Unverhältnismäßig starke Angst: Menschen mit einer Angststörung haben jedoch eine unverhältnismäßige Angst vor Situationen oder Objekten, die eigentlich harmlos sind und keine echte Bedrohung darstellen. Die Spinnenphobie ist hier ein gutes Beispiel. Menschen mit einer Spinnenphobie brechen wohl allein beim Gedanken an eine Spinne in Panik aus.

Vermeidungsverhalten: Dies ist vor allem bei Menschen der Fall, die unter Panikattacken, Phobien usw. leiden. Dabei versucht die betroffene Person alles, eine für sie kritische Situation zu vermeiden. Zu vermeidendem Verhalten gehört beispielsweise, dass der Betroffene einen Umweg nimmt, damit er nicht an dem Haus mit dem Hund vorbei muss.

Körperliche Symptome: Angststörungen können oft auch körperliche Symptome auslösen. Typische Ursachen sind unter anderem Schweißausbrüche, Zittern, Übelkeit oder trockener Mund, um hier nur ein paar Beispiele aufzuzählen. Obschon keine wirkliche Bedrohung vorliegt, produziert der Körper bei einer Angsterkrankung solche Symptome.

Angst vor der Angst und Katastrophendenken: Betroffene befürchten, die Kontrolle zu verlieren. Es ist von Person zu Person unterschiedlich sowie von der Form der jeweiligen Angststörung abhängig, wie ein Kontrollverlust aussehen könnte. Jemand mit einer sozialen Phobie befürchtet womöglich, er könne sich vor anderen blamieren und ihnen danach nicht mehr in die Augen schauen. Menschen mit einer Panikstörung hingegen haben wahrscheinlich Angst, bei einer Attacke zu sterben.

Im Alltag eingeschränkt sein: Betroffene mit einer Agoraphobie schaffen es nicht mehr, das eigene Haus oder die eigene Wohnung zu verlassen. Und wenn sie dennoch die eigenen vier Wände verlassen, brauchen sie einen Begleiter, der an ihrer Seite ist. Personen mit einer sozialen Phobie sind im Berufsleben eingeschränkt, weil sie sich beispielsweise weigern, einen Vortrag zu halten.

 

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Ursachen für Angststörungen sind vielfältig und können auch hormonell bedingt sein. Deshalb sollten Sie neben einer psychologischen Behandlung auch eine Überprüfung Ihres Hormonstatus in Erwägung ziehen.

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