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Testosteron- das Vitalitätshormon des Mannes

Testosteron - das Vitalitätshormon

Die Wechseljahre des Mannes heissen Andropause und gehen mit einem altersbedingten Testosteronabfall einher. Sie kommen nicht ganz so abrupt wie bei den Frauen, aber auch Männer können sie in unterschiedlicher Intensität spüren. 

Führende Symptome können verminderte Vitalität, Müdigkeit, Reizbarkeit, innere Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten sein.

 

Gerade um das 50.Lebensjahr beginnt sich eine Diskrepanz zwischen dem äußeren Erscheinungsbild und dem Selbstgefühl einzustellen. Ein Abfall des Testosteronspiegels beim Mann in diesen Jahren hat einen grossen Einfluss auf sein Lebensgefühl, seine Muskelkraft und seine Potenz. Ab spätestens Mitte Dreißig sinkt der Testosteronspiegel jährlich um ein bis zwei Prozent. Zu diesem Zeitpunkt beginnt sich auch die Körperzusammensetzung zu ändern.

 

Die Muskelmasse verschiebt sich zu Gunsten der Fettmasse. Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinspiegel können folgen und haben wiederum negative Auswirkungen auf den Testosteronspiegel. Ein Teufelskreis beginnt und das Gefühl, nichts  tun zu können, bleibt. Gerade in diesem Moment gilt  zu hinterfragen, wie man sich  verlorene Lebensenergie zurückholt.

 

Ob eine hormonbewusste Ernährung oder Fitnessprogramm, es gibt mehr Möglichkeiten den Testosteronspiegel anzuheben, um sich körperlich und geistig wieder jünger zu fühlen.  Angefangen bei Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen bis hin zu der transdermalen oder intramuskulärenTestosterontherapie. Voraussetzung für eine Testosteronbehandlung ist ein aktueller Hormonspiegel.

 

Zusammengefasst die Top Ten Leitsymptome eines Testosteronmangel sind:

  • Vermindertes Selbstwertgefühl, depressive Verstimmungen
  • Schwindende Muskelkraft
  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • Motivationsverlust
  • Nachlassende Leistungsbereitschaft
  • Konzentrationsstörungen
  • Gewichtszunahme
  • Schlafstörungen
  • Libidoverlust, Erektionsschwierigkeiten
  • Hitzewallungen, Schweissausbrüche

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Kommentare: 2
  • #1

    Kurt Langner (Donnerstag, 04 Januar 2018 11:17)

    Wie riskant ist die Einnahme von Testosteron, insbesondere in Hinblick auf Prostata- Krebs? Ich habe gehört, dass es dort einen Zusammenhang gibt? Wie stehen Sie dazu?

  • #2

    Dr. Jutta Reiss (Sonntag, 07 Januar 2018 18:08)

    Sehr geehrter Herr Langner,
    viele Studien belegen, dass Testosteron keinen Prostatakrebs verursacht. Allerdings ist zu beachten, dass Testosteron ein Vitalitätshormon ist und die Zellteilung begünstigt. Das gilt für gute und böse (Krebs-) Zellen. Vor einer Behandlung mit Testosteron muss zunächst ein entsprechender Mangel per Blutanalyse festgestellt und ein Prostata- Karzinom ausgeschlossen werden. Es folgt außerdem eine umfangreiche Krebsrisiko- Analyse hinsichtlich anderer potenzieller Tumorrisiken. Nur wenn ein Risiko ausgeschlossen werden kann, empfehle ich den Einsatz von niedrig dosierter und auf das individuelle Profil abgestimmter Testosteron- Applikation.