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Hormone gegen Herzinfarkt

Brigitte B. (49 Jahre): "Meine Mutter hatte mit 62 Jahren einen Herzinfarkt und verstarb daran. Meine Großmutter schlief mit 57 Jahren einfach auf dem Sessel ein und wachte nicht mehr auf. Vermutliche Todesursache Herzinfarkt. Ich habe Angst davor, auch an einem Herzinfarkt zu sterben. Bisher waren alle Vorsorgeuntersuchungen unauffällig. In der letzten Zeit aber habe ich Probleme mit dem Gewicht. Ich war nie ganz schlank, aber der Bauch wird dicker. Steigt mein Herzinfarktrisiko jetzt doppelt?"

Wenn in der Familie Herz-Kreislauferkrankungen vorliegen und zusätzlich Risiken wie Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bewegungsmangel, Bluthochdruck, Rauchen oder die Wechseljahre mit ihrem Hormonabfall dazukommen, ist es wichtig, sich die Gefäßsituation genau anzusehen: Ein Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG und auch eine Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße gibt Klarheit über Ihre potentielle Gefährdung. Eine Hormonanalyse und eine Blutanalyse durch ein großes Blutbild sind ebenfalls sinnvoll. Das Bauchfett ist ein besonderer Risikofaktor, weil es eng mit der Entstehung von Diabetes, erhöhten Blutfetten und Gefäßerkrankungen verbunden ist.  Hier kann eine Hormontherapie -sofern keine Gefäßverkalkung besteht-  nicht nur klimakterische Beschwerden lindern, sondern sogar auch einem Herzinfarkt vorbeugen.

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